Hier findet Ihr die Geschichte von
unserem Verein ...
Hallo Hundefreunde, ich
möchte Euch nun die Geschichte vom Aufbau unseres Vereines
erzählen.
Gleich vorweg, die erste und
wichtigste Frage: Was braucht man um
einen Verein aufzubauen?
Die Antwort: Freunde und Helfer die
mit voller Energie mit dabei sind, die einen Zusammenhalt
zeigen, die Unmögliches möglich machen,
für die es immer eine Lösung gibt und kein
aufgeben, die mit minimalen Mitteln Großes
erschaffen, Freunde die immer da sind wenn man sie braucht...
...so kann man aus 17 Containern und einer Menge Groß- und
Kleinteile
einen traumhaften Verein erschaffen.
Aus ein paar zusammengestellten Containern
wird unser 260m² großes Vereinshaus.
Aber nun der Reihe nach, alles begann mit ein paar Containern in
Salzburg ...
Es war im Oktober 2003 als wir uns
entschlossen haben unseren
eigenen Verein zu gründen.
Also machten wir uns
alle voller Energie auf und suchten ein
Grundstück und ein Vereinshaus.
Wir bekamen ein Grundstück in
Aussicht und Werner fand unser Vereinshaus, einen
provisorischer Kindergarten, bestehend aus 17 Containern über
die Firma A1 Container in Salzburg.
Nach einer Besichtigung vor Ort
beschlossen Renate, Werner, Alfred, und ich (Andreas) - DAS
sollte unser Vereinshaus werden.
Nun ging es daran, wie schafft man
eine 260m² große Containeranlage von
Salzburg nach Niederösterreich.
Kurz entschlossen, fuhren Werner,
Alfred,
Chrisi, Michi und ich vom 5. bis 10. Dezember 2003 nach
Salzburg um in Eigenregie alles abzubauen.
Auf dem Plan standen:
Demontage des Daches, der
Wärmedämmung, der Verblendungen, der
kompletten Elektrik, der Verschraubungen und
natürlich müssen auch der Boden und die Fugen
auseinander gesägt werden.
Wir arbeiteten von früh bis
spät
und bekamen derweilen 2 herbe Rückschläge.
Die Gemeinde
wollte uns plötzlich nicht mehr und die Container waren zu
hoch
für die A1 Wels Umfahrung.
So mussten wir noch
zusätzlich einen neuen Transport und ein
Lagergrundstück organisieren.
Beides gelang uns und so werkten wir
weiter...
Unser zukünftiges Vereinshaus, mal bei Sonnenschein, wir
hatten beim Abbau aber auch Schnee, das war nicht so lustig...
Michi beim Losschrauben der Bodenspaltplatten
und Werner im Nebencontainer
Chrisi und Alfred beim Demontieren der Elektrik
Hier seht Ihr das Dach und unsere erschlagene Michileiche :-)
Werner beim Losschrauben der unzähligen Schrauben.
1000ende Kabel, ohne perfekte Beschriftung geht da gar nichts
mehr
Das halbe Dach ist schon unten
und weiter gehts, sind ja schließlich nur 280m²
Dachfläche
Endlich eine Pause !!!
Unsere Elektriker
finden immer mehr Kabeln
Nach einem langen anstrengenden Tag, mal ein stimmungsvoller
Weihnachtsabend
und schon gehts bei schönem Wetter weiter.
500 Styroporplatten wollen auf die Strasse. Werner, Alfred und Chrisi
mussten wieder nach Wien um zu arbeiten.
Endlich alles auf der Strasse!
Verladung des Kleinklumperts, wobei Kleinklumpert relativ ist, es waren
immerhin 22 Tonnen die von 2 Menschen und einem Kran aufgeladen wurden.
Auf den ersten LKW wohlgemerkt, die 500 Styroporplatten, wir werden sie
noch öfter herumtragen, haben wir zwei wieder mit der Hand
aufgeladen !!!
Der erste LKW macht sich auf den Weg - mal einfach ein
DANKE an die Firma DOKA für ihre Unterstützung.
Nun war alles zerlegt und verpackt und Michi
und ich machten uns nach dem der LKW abgefahren war auch auf
den Heimweg um noch ein wenig zu schlafen, weil am
nächsten Tag musste ich früh am Morgen in Altenberg
sein um unsere Container und das"Kleinklumpert" in Empfang zu
nehmen!
Renate, Babsi, Clemens und Alfred halfen mir
beim Ausladen der besagten weißen Platten, und ich
verbrachte die folgenden 4 Tage in Altenberg um
die Schwertransporter die hin und her pendelten in Empfang zu
nehmen.
500 Styroporplatten - es war eine Freude
10 Tonnen Dachkonstruktion
mussten abgeladen werden
1 Tonne Innenkonstruktion musste per Hand bewegt werden
Geschafft! Und wir waren es auch!
Wir danken unserem guten Freund Hr. Herbert
Walder
(durch uns kam auch er zum Hund, mit dem nun die ganze Familie
unsere Hundeschule besucht :-)) für die
zu Verfügungstellung seines Grundstückes.
Nur es hatte
einen Nachteil - die Einfahrt war besch. . .
Die LKW hatten gerade mal drei cm Spielraum
und so bekamen die LKW Fahrer und ich so manches graues Haar.
Erster von 9 Schwertransporten im Anrollen !!!
Zu lang, zu hoch, aber alles geht sich aus!
Die ersten 2 Container kommen ...
... und wollen abgeladen werden.
So ging es Tag für Tag, vier Tage lang, bis der letzte der 17
Container da war.
Nun war es kurz vor Weihnachten, noch immer
heimatlos suchten wir weiter nach einem Grundstück.
Derweilen durften wir auf einem Reithof nähe Stockerau
trainieren, manchmal sogar in einer Halle !!!
Im Frühjahr trainierten wir wieder
praktisch auf unserem zukünftigen Platz und
wieder wurde daraus nix und so nahm uns Hannes Aicher -
HundeConsulting bei sich auf.
Mittlerweile war es Sommer 2004, wir waren
viel im Wasser und suchten weiter Grundstück. Wir
wechselten die Gemeinde und waren nun in Korneuburg gelandet.
Plötzlich war er da, ein auf
Hundesport gewidmeter Platz, abgelegen und groß.
Renate und Alfred unterschrieben den
Pachtvertrag bei der Gemeinde und ich setzte mich an den PC um
einen Plan für die Einreichung zu entwerfen.
Da wir im Hochwassergebiet sind, gab es bei
der Planung sehr viel zu beachten.
Alfred, Werner und ich gingen auf die
Gemeinde und auf die Bezirkshauptmannschaft und holten uns
Tips für die korrekte Einreichung und klärten Details
ab.
Dann ging es aufs Neue los !!!
Da wir schon so viele Anfragen wegen Kursen
hatten, wollten wir im Oktober provisorisch eröffnen!
Da ich quasi praktisch immer Langeweile habe
*scherz* hatte ich wieder viel Spass mit unseren Containern.
Aber ohne die Hilfe von Michi,
Matthias, Claudio, Clemens, Babsi, Alfred und Werner
hätte ich das nie geschafft ! Nun folgten wieder 4 Tage
im Zeichen der Container.
Aber der Reihe nach:
Am Montag
den 9.August 2004 war es endlich so weit, unsere 17 Container wurden
mit Unterstützung der Firma Parzermair auf
unser neues Grundstück direkt an der A22 bei der Agip
Raststation bei Korneuburg, geliefert.
Der LKW kommt
zum Abholungsort wo 75 Tonnen Stahl auf Ihn warten
Schnell sind
die ersten Container aufgeladen und zum neuen Platz geführt
worden
wo Andi sie einhängt
und Tom sie
gekonnt wieder ablud.
So
wächst die provisorische Anlage im 4 Stundenrhythmus immer
weiter und weiter.
Am
späten Donnerstag Nachmittag kam endlich der letzte Container
an
und wurde an
die bestehenden Container angefügt
Unser Vereinshaus wartet auf die letzte kurze Reise =>
es muss noch 165cm höher, aber dazu später mehr.
Auch ein
riesengroßes DANKE an unsere "Trucker" Karli, Helmut und TOM
!!!
ihr ward
Spitze !!!
Nun ist der
erste Schritt von unserem großen Bauprojekt getan.
Die Container sind endlich auf unserem
Grundstück, aber leider sind sie durch
den Transport vor
einem Jahr im Winter stark verschmutzt und haben auch durch
die einjährige Lagerung gelitten.
Aber das störte uns nicht, mit
vereinten Kräften ging es los!
Von der Autobahn gut lesbar - schaut mal wenn ihr auf der A22 bei der
Agip Raststation seid in die nähere Umgebung - ABER ACHTUNG
auf den Verkehr auf der Autobahn.
Fünf Mannschaftscontainer bilden einen gemütlichen
Vereinsraum
Einige Plakate als Deko
Ja, so kann es sich sehen lassen.
Noch schnell ein paar Fotos aufhängen
Schau ein Wau wau :-))
Es war ein langer Tag für Michi,
Babsi, Chrisi, Werner, Alfred, Renate, Martina und Andi, aber
das Ergebnis ist einfach ein Wahnsinn!!! Fünf Container
erstrahlen im neuen Glanz und bilden einen schönen
provisorischen Vereinsraum in dem wir mit unseren
neuen Mitgliedern am 18.12.2004 unsere Weihnachtsfeier hatten.
Nach unzähligen Stunden beim
Pläne zeichnen, Gemeinde und BH Besprechungen
usw. bekamen wir im Dezember 2004 unsere Baugenehmigung! -
DANKE an die Gemeinde & Bezirkshaupt- mannschaft
Korneuburg !!!
Nun ging es richtig los, damals wusste glaub
ich noch keiner wie es mal ausschaut, aber alle halfen mit!
Viel Spass bei der Fotostory: Bau
der Unterkonstruktion
Nachdem Astrid, Alfred und Andi das Feld vermessen haben ...
... konnte der Bagger mit seiner Arbeit beginnen.
Ein großes DANKESCHÖN an die Fa. MITPROFI - OBI 1220
Wien für ihre Unterstützung!
Die Feinarbeit macht die HWR Elite Chrisi, Matthias, Michi,
Andi und im Hintergrund Clemens
Und zu guter Letzt wollen noch 9,7 Tonnen Schotter in die
Löcher. Ein grosses Dankeschön an Alfred, Astrid,
Chrisi, Clemens, Michi, Mega, Matthias - sagt Andi :)
Nach dem wir die Löcher
fertig ausgehoben haben, wurden 32 Stahlkörbe die wir
zuvor gebaut haben eingesetzt und ausgerichtet.
Am Dienstag darauf haben wir die
Fundamentlöcher gefüllt und aushärten lassen.
ES GEHT WEITER !!!
Nun müssen 265 Steine verteilt und ÜBER die
Stahlkörbe gestülpt werden und nebenbei noch 40
Halbsteine aussortiert werden.
Das war Schwerstarbeit, aber unsere super Helfer ließen sich
dies nicht anmerken
und so wurde Säule für Säule aufgestellt.
Ein starkes TEAM: Claudio, Michi, Chrisi und Matthias, Clemens
arbeiteten unermüdlich bis spät in die Nacht hinein
weil am frühen Montag Morgen kam schon der Beton!
TATARA der Beton ist DA !!!
Eine 15m hohe und 20m auslegende Betonpumpe
soll nun die 9m³ Beton auf die 32 Säulen verteilen.
Da uns von Fachleuten geraten wurde die Säulen zu
stützen, damit sie durch den Druck beim Füllen nicht
bersten, hat Werner den gesamten Samstag Schalungen gebaut, und unser
Helferteam hat diese angebracht, während Alfred die
Säulen mit Keilen ausrichtete und Andi 32 Steine auf die
richtige Höhe abflexte.
Alfred füllte den Beton in die Säule und Claudio zog
sie ab.
Und weiter gehts!
Bald sind alle Säulen mit Beton gefüllt.
Noch schnell schauen ob alles passt,
und Beton marsch!
Abziehen - FERTIG !!!
ES IST
GESCHAFFT !
Nach dem Musketierprinzip welches unsere
Vereinsphilosophie ist
"Einer für Alle und Alle für Einen" haben
wir gemeinsam 32 Säulen
aufgestellt.
Ich möcht nochmal DANKE AN ALLE die
mitgeholfen haben sagen.
Sei es körperlich, es war eine sehr anstrengende
Arbeit den Schotter
und die Steine zu verteilen, oder organisatorisch und
natürlich auch den Firmen welche uns finanziell entgegen
gekommen sind.
Danke an: Claudio, Clemens, Matthias, Michi,
Mega, Chrisi, Alfred,
Werner, Astrid, Astrid Papa & Mathias und
Babsi -
Strabag, Lieferbeton, Weinlinger, BH & Gemeinde
Korneuburg, Obi - Mietprofi, uvm... und das Wetter :-)
So nun gehts aber weiter:
Am 27. Dezember 2004 war der Beton 4 Wochen
getrocknet und es
ging weiter. Dies war der Anfang von den 3 anstrengensten
Wochen in meinem Leben.
Da mein PC krank geworden ist, hat Clemens
eine Foto Story gebastelt:
Es ist 6:20 Uhr am 27. Dezember 2004, ein paar HWR Helfer versammeln
sich, um bei strömendem Regen ein Haus zu bauen
Noch schnell ein Kaffee und los gehts...
Tatara der 52 Tonnen Kran war da!
und so konnte die Arbeit beginnen
die Container wurden am Kran befestigt
und flogen durch die Luft. Hier Werners Hobel
(wurde natürlich mit dem Container fest verschraubt)
die zusammengebauten Container (Sicht von der Autobahn)
PS: das Foto, nicht die Container sind windschief
Container von der Rückseite
Was auf den Fotos nicht zu sehen ist, wir
wurden erst spät um 20:00 Uhr nachts fertig.
Totmüde und total
durchnäßt, aber froh das alles geklapt hat fuhren
wir nach Hause.
Ein großes Danke an Helmut von
Trost Transporte!
Er hat mit uns ungeübten Helfern
sicher viele graue Haare bekommen, aber er hat immer Ruhe und
den Überblick behalten, obwohl es seinem Kran zeitweise gar
nicht gut ging und der Kran ziemlich im Gatsch steckte!
DANKE Helmut !!! Viel Glück mit
deinem Verein !!!
Was kommt nach dem Aufstocken ?
RICHTIG: Putzen und Aufräumen !
Unsere Putzmannschaft von Astrid und Renate
hat sich mittlerweilen durch neue Mitglieder
vergrößert, weil auch die Familie vom Fido Fraudi
Jaqueline und Oma, sowie Regina mithalf.
Werner begann mit den Flämmarbeiten
am Dach und Steve, Maci und ich halfen ihm dabei.
So entstand langsam aber doch
der Vereinsraum und
die 2 Küchencontainer - leergeräumt und geputzt mit
Sindy
und schon werden sie wieder angeräumt, denn eine
Küche entsteht...
wie versprochen ein erster Einblick in die Küche
Was auf den Fotos nicht zu sehen ist, Werner
hat eine supertolle Ausschank gemacht!
Nächstes Projekt: Zaunbau:
Ich bat Chrisi, Clemens, Claudio, Mario,
Maci, Steve, Babsi und Jaqueline um Hilfe und sie kamen alle
und halfen mit Zaun und Boxen zu bauen. Auf diese Leute kann
man sich wirklich verlassen!
Jetzt muss nur noch ein Zaun her, ein Bagger hilft die Steher
in den Boden zu drücken
das wäre geschafft!
Einen Bagger hat man nicht alle Tage, daher nützten wir die
Chance denn ein Container musste ein paar Meter wandern
und auch unsere Zille, ähh das Blumenbeet wurde mit dem Bagger
verschoben.
Nachdem der Winter vorbei war, ging es ans Streichen der Container.
Nicole und Regina bildeten mit Unterstützung ein super
Streichteam und so wurde nach und nach die gesamte Anlage neu
gestrichen! Danke an die Fa. CAR für das Gerüst!
unser Logo musste noch an die Wand.
und hier ist es, es hat einen Durchmesser von ca. 2,5m!
Nun mußten auch 3 Rauchfänge her,
wir entschieden uns für Edelstahlfertigkamine.
Alfred und Werner bauten diese zusammen.
Denise und Sandra strichen den Stiegenaufgang,
während Jup und Alfred den hinteren Aufgang
schweißten
und Steve mit Andi den Kanal grub.
Es ging weiter, nach der kompletten
Errichtung des Zaunes und der Flutlichtanlage wurden die
Sanitärräume hergestellt.
Unser vorerst letztes Großprojekt
ist der Bau des Kanals und der Senkgrube!
Unser "Michi" hob eine ca. 4m tiefe Baugrube aus.
Dann wurde von einer Baufirma eine Schalung hergestellt und die
Rollierung eingebracht, anschließend wurde eine Bodenplatte
betoniert. Da wir uns im Hochwassergebiet befinden, beauftragten wir
eine Baufirma, um sicherzustellen, dass alles korrekt abläuft.
Bei uns ist immer alles eine Nummer größer und so
kam wieder einmal ein 50 Tonnen Kran vorbei :-)
Noch schnell die richtige Position finden
und schon wird der Kran aufgebaut.
Durch den Dauerregen im Juni 2006 mussten Michi, Matthias und Andreas
die Betonplatte von Erde und Schlamm befreien.
Hier schwebt der erste Teil der Senkgrube ein.
Ein Mitarbeiter der Firma weist den Kran ein,
und gleich darauf der Zweite, der von einem Mitarbeiter mit dem ersten
Teil verklebt wurde.
noch schnell den Kleber für den dritten Teil aufbringen
Einhängen und
"UFO" im Anflug ...
langsam und vorsichtig aufsetzen.
Fertig!
Nachdem der Deckel montiert wurde, wurde die Dichtheit
geprüft,
und anschließend das Loch wieder zugeschüttet.
Nun ist es Dezember 2006, es ist wieder
Weihnachten und wir haben es praktisch geschafft - sicher im
Inneren fehlen noch unzählige Verschönerungsarbeiten,
aber auch das werden wir bald erledigt haben.
Wir können stolz auf uns sein, wir
haben in 2 Jahren einen tollen Verein aufgebaut!
Wir haben 4 Ausbildungsplätze
eingezäunt, tolle Geräte gebaut, eine
Flutlichtanlage, ein Vereinshaus, WC und Senkgrube, Parkplatz
und vieles mehr gebaut!
Danke an Alle die mitgeholfen haben!
Kursbetrieb - Blick vom Dach
Blumen
der Parkplatz
unsere Terrasse
Herzlich
Willkommen!
Unser Verein - Das HAZ!
Danke an alle die
das möglich gemacht haben, alleine hätten wir das nie
geschafft!