ANFORDERUNGEN AN DEN
RETTUNGSHUND
Alter:
Der Hund sollte bei Ausbildungsbeginn maximal
ein Alter von etwa drei Jahre alt sein.
Wesen: Erwartet wird vom Hund die sogenannte Wesensfestigkeit;
das Tier darf keine Aggression gegen Menschen (auch Kinder) oder
Tiere (insbes. Artgenossen) zeigen. Er sollte unerschrocken sein,
gute Nerven haben und sich schnell auf neue, fremde Situationen
einstellen können.
Körperliche Voraussetzungen:
Der Hund sollte
eine mittlere Größe und ein nicht zu hohes Körpergewicht
aufweisen.
Hunderassen: Geeignet sind grundsätzlich alle leistungswillige
und leistungsstarke, aufgeschlossene und nicht zu schwere Hunde,
wenn sie körperliche Gesundheit, Gewandtheit, Nervenstärke,
Lernfreude sowie Freundlichkeit gegenüber Menschen und Artgenossen
mitbringen. Der Hund muss gut motivierbar sein. Ist er extrem spielfreudig
oder wahlweise verfressen, hat man immer eine gute Motivation für
die Arbeit.
Anlagenprüfung /Einstieg:
Vor der Aufnahme des Teams Hundeführer und Hund im Hundewasserrettung
- Rettungsdienst muss der Hund einen Einstiegstest bestehen.
1. Übung:
Gehen an lockerer Leine, an einer Gruppe von fremden Hunden vorbei
und hindurch - getestet wird die Führigkeit und das Aggressionsverhalten
des Hundes.
2. Übung:
Freies Spielen mit dem Hundeführer, am Nebenplatz befinden
sich Hunde welche spielen (Gruppe), der Hund sollte sich nicht ablenken
lassen und freudig mit seinem Hundeführer spielen, bzw. mit
diesem ohne Leine mitgehen. (Motivation ist erlaubt)
3. Übung:
Spielen mit "Helfer". Der Hund sollte mit einer ihm fremden
Person spielen oder zumindest von dieser Futter annehmen.
4. Übung:
Geräusche: Der Hundeführer und sein Hund führen einige
frei gewählte Gehorsamsübungen vor - in dieser Zeit läuft
eine Geräusch CD mit verschiedenen Geräuschen und es werden
aus einer 6 mm Schreckschusspistole mehrere Schüsse abgegeben.
Der Hund sollte sich gleichgültig verhalten - er darf auf keinen
Fall den Hundeführer panikartig verlassen.
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