EIGNUNGSTEST FLÄCHENSUCHE
Anzeigeübung:
Der Hund hat eine Person welche sich ca. 20 m vom Hundeführer
entfernt sitzend (kauernd) oder liegend befindet, schnell und direkt
anzulaufen, dort ohne Hilfestellung der Person mit dem Anzeigeverhalten
zu beginnen. Das heißt, der bringselnd anzeigende Hund hat
das Bringsel aufzunehmen und es am kürzesten Weg zum Hundeführer
zurück zu bringen. Den Hundeführer im Anschluss auf dem
direkten Weg zur Person zu bringen. Der verbellende Hund hat bei
der Person zu verweilen und diese durch anhaltendes drangvolles
Verbellen anzuzeigen. (Hilfestellung seitens des Helfers sind nicht
erlaubt)
Suchübung:
Der Hund hat eine Person welche sich ohne Einsicht des Hundes im
Gelände ca. 30 m vom Abgangspunkt entfernt versteckt anzuzeigen.
Es wird keine Hilfestellung seitens der Hilfsperson erlaubt. Jedoch
ist es erlaubt den Hund nach dem Eintreffen des Hundeführers
und des Prüfers zu bestätigen.
Info:
Helfer:
Drei Helfer werden vom Hundeführer genannt. Die Auswahl für
die Übung erfolgt durch das Los. Bei jeder Übung gibt
es einen anderen Helfer.
Prüfer:
Prüferteam: Vorstand plus Rettungshundetrainer, aus diesem
Team zieht der Hundeführer mittels Los 3 Prüfer, welche
unabhängig von einander ein Prüfungsergebnis ermitteln.
Ergebnis: 75,01% aus den Summen der Bewertungen.
Nach der bestandenen Eignungsprüfung ist der Hundeführer
und sein Hund verpflichtet sich innerhalb eines weiteren Jahres,
der Überprüfung der Einsatzfähigkeit zu stellen.
Bei Nichtantreten zur Einsatzprüfung erfolgt der Ausschluss
aus dem Rettungsdienst.
Erst mit Erlangen der Einsatzprüfung I gilt ein Hund
in der Hundewasserrettung als einsatzfähig und der Hundeführer
und sein Hund gelten als Rettungshundeführer und Rettungshund,
vorher ist es untersagt sich als solches zu bezeichnen.
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