Bericht in der NÖN-Horn über das Trainingslager der Österreichischen Hundewasserrettung in Langau
LANGAU / Der Verein der Österreichischen
Hundewasserrettung aus Herrenbaumgarten im Weinviertel war mit neun
Mitgliedern und 15 Hunden eine knappe Woche auf Trainingslager am
Bergwerkssee.
Den Verein, der sich seit zehn Jahren mit seinen derzeit 25 Mitgliedern
die Aufgabe gestellt hat, Rettungshunde in den Sparten Wasserrettung,
Flächensuche, Trümmersuche und Man Trail (= Vermisstensuche
im verbauten Gebiet) auszubilden , ist die einzige Organisation, die
Rettungshunde im Wasser ausbildet. Der Ausbildungsleiterin Renate
Rosenberger und Vereinsobmann Werner Szanya ist es ein Anliegen vor
allem die österreichische Bevölkerung zu unterstützen:
„Wir gehen mit den Hunden im Einsatz nicht ins Ausland.“
Natürlich werden die Hunde in dreijähriger Schulung
einsatzmäßig trainiert und haben international anerkannte
Prüfungen. Geeignet dafür ist jeder Hund, der
menschenfreundlich ist, gerne frisst und gerne spielt, also auf den
Menschen gut sozialisiert ist. Ab dem Welpenalter bis zu maximal 3
Jahren kann er Wasserrettungshund werden. Der Verein selbst war auch
bereits viermal an den Weltmeisterschaften der Rettungshunde in
Österreich, Rumänien, Tschechien und Belgien erfolgreich
dabei. Auf der Suche nach Trainingsstätten kam man durch Zufall
nach Langau und fand hier ideale Bedingungen. Auch von der Aufnahme der
Bewohner der nicht alltäglichen Trainingssituation mit den Hunden
zeigte sich Renate Rosenberger erfreut: „Wir sind nett
aufgenommen worden. Die Bevölkerung ist sehr freundlich und
zuvorkommend.“
Der Cordon-Setter
Aragorn zeigte an der Ausbildungsleiterin Renate Rosenberger wie er
eine leblose Person aus dem Wasser ans Ufer bringen kann. Dabei gibt es
an der Hand nur leichte Druckstellen, die nach wenigen Minuten wieder
verschwunden sind.
Der Verein der Österreichischen Hundewasserrettung aus
Herrenbaumgarten fand am Langauer Bergwerkssee ideale Bedingungen
für eine knappe Woche Training. Verena Fürnweger, Judith
Schidelko (hinten von links) Ausbildungsleiterin Renate Rosenberger und
Nicole Nendwich – vorne von links mit dem Cordon-Setter Aragorn
– gefiel es im Zeltlager am See.
FOTO und TEXT: ROBERT SCHMUTZ
Anmerkung der "Redaktion" Obmann der
Österreichischen Hundewasserrettung ist Werner Szanya- Renate Rosenberger ist Obfrau des
HAZ
Korenuburg.

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Taktische Besprechung der Österreichischen Hundewasserrettung: 2 Personen
werden im Wald vermisst. Danach erfolgreiche Suche mit 3 Flächensuchhunden.
Einsatz
der
Wasserrettungshunde , Sicherung des Triathlons in Langau
Am
Samstag 18.06.2011
fand am Bergwerkssee in Langau, der alljährliche Triathlon
für Kinder, Sportler
und Hobbytriathleten statt.
Die
Österr.
Hundewasserrettung wurde zu Absicherung der Bewerbe gerufen.
6
Hundeführer mit
ihren Hunden sowie unser Boot waren zur Absicherung eingesetzt.
Der
Bewerb verlief
ohne größeren Schwierigkeiten, lediglich bei den
Hobbysportlern musste einer
aus dem Nass geborgen werden.
ÖHWR
2011
Einsatz
am
Pfingstmontag 13.6.2011
Um 19.30 Uhr
wurde die
ÖHWR vom Polizeikommando Korneuburg, Bezirksstelle Hagenbrunn
zum Einsatz –
Suche einer vermissten Person, gerufen.
In
Enzersfeld/Mannhartsbrunn
war eine 71jährige Frau als vermisst gemeldet. Die Dame ist zu
einem
Spaziergang aufgebrochen und nicht mehr zum vereinbarten Treffpunkt
zurück
gekehrt.
Die
Alarmierung
erfolgt durch die Polizei, die ersten RH - Führer waren 25
Minuten nach Alarm
beim Treffpunkt mit der Polizei. Es wurde für den Einsatz der
Mantrailhunde der
Schonbezug des Autos (auf welchem nur
die Dame sitzt) sichergestellt. Die Mannschaft der ÖHWR war 40
Minuten nach
Alarmierung komplett. Es waren 4 Mantrailhunde und 3
Flächensuchhunde vor Ort,
zwei weitere Flächensuchhunde
wurden nachalarmiert.
Der Sohn der
Frau
wurde nach Hause entsandt um nochmals nachzuprüfen ob diese
vielleicht bereits
zu Hause angekommen ist (sie hatte kein Handy bei sich). Um ca. 20.20 Uhr konnte
Entwarnung gegeben
werden, die Dame hat sich gemeldet, sie hat sich beim Spazierengehen
verlaufen,
war aber bereits am Heimweg.
Die
Zusammenarbeit mit
Polizei und Feuerwehr hat großartig geklappt.
ÖHWR,
Juni 2011