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Flächensuche - Vermisstensuche


 

Als Rettungshundestaffel konnten wir uns der Aufgabe der Personensuche nicht entziehen. Obwohl wir - die Österreichische Hundewasserrettung - unser Hauptaugenmerk auf die Rettung von Personen im Wasser legen, haben wir uns entschlossen, auch Flächensuchhunde auszubilden. Unser Ziel ist es nicht, im Ausland 

für Erdbeben oder sonstige Unglücksfälle herangezogen zu werden, sondern wir möchten für die Bevölkerung in Österreich da sein. Einige Hunde in der Staffel der Österreichischen Hundewasserrettung werden auch als Flächensuchhunde ausgebildet.

 

Immer wieder beweist uns das Leben, dass die Suche nach vermissten Personen ein sehr wichtiger Teil der Rettungshundearbeit ist.
Sei es die Lawinenopfersuche in Galltür oder die Erdbebenopfersuche im Iran - man könnte die Reihe der Unglücksfälle endlos lange fortsetzen und immer wieder wird die Hundenase zur Suche der Opfer eingesetzt.
In Österreich kommt vor allem der Flächensuchhund zum Einsatz. In unserem schönen Land mit den vielen Wäldern und Bergen verirren sich immer wieder Menschen und finden nicht nach Hause zurück. Ob es nun alte, schon etwas verwirrte Personen oder Kinder sind, im Ernstfall ist der Einsatz eines Hundes schon oft lebensrettend gewesen.
Der Hund lernt, die menschliche Witterung aufzunehmen Er sucht in seinem Einsatzgebiet nach einem Menschen - irgendeinem Menschen. Hat er den Menschen gefunden, so zeigt er durch das Aufnehmen des Bringsels (eines Gegenstandes welchen der Hund an seinem Halsband befestigt hat) die Person an - mit dem Bringsel kommt er zum Hundeführer zurück und führt diesen zur vermissten Person. Wir haben uns auf Grund der teilweisen Angst vor Hunden, bzw. um die Vermissten nervlich zu schonen für diese Anzeigeart entschieden.
Der Flächensuchhund braucht eine gute Nase, aber auch unbedingtes Vertrauen zu Menschen. Er muss jeden Menschen, den er findet, anzeigen. Um das zu gewährleisten, erhält der Hund im Training immer durch das Opfer seine Bestätigung - sei es durch Spielen oder durch ein Leckerchen.

 

Leider gibt es immer noch zu wenig Trainingsmöglichkeiten für die Hunde und jedes Training in einem Wald oder auf einem Berg heißt mühevolle Organisationsarbeit für die Trainer. An dieser Stelle würde ich mir mehr Kooperation wünschen, denn nur wenn die Hunde trainieren können, sind sie für den Ernstfall auch gerüstet.

 

 

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